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Installation von Vodafone Mobile Connect auf Linux (0 Leser) 
#193
major_tom (Admin)
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graph
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Installation von Vodafone Mobile Connect auf Linux geschrieben am 21.03.2007 15:41 Karma: 5  
VMC LINUX

Installationsanleitung für das Dashboard unter Linux



Vorraussetzungen:

Kernel größer als 2.4.20 bzw. 2.6.x
Im Kernel aktivierter PCMCIA und USBSERIAL Support

Installation

WICHTIG: Die Karte erst NACH dem Booten des Laptops einlegen


1. Überprüfung ob er PCMCIA Slot erkannt wird (# ist der Command Prompt, alles danach eingeben)

# cardctl status

Danach erfolgt eine Ausgabe, ähnlich

Socket 0:

3.3V CardBus card

function 0: [ready]

Socket 1:

no card

Sollte man eine Meldung erhalten, wie z.B.

no pcmcia driver in /proc/devices

so bedeutet dies, das ein Problem mit der PCMCIA Schnittstelle besteht (Kernel nicht richtig konfiguriert, Modul nicht geladen, im BIOS Hardware deaktiviert)

2. Überprüfung der USB Konfiguration

# tail -n 30 /var/log/messages

Ergebniss sollte in etwa so ausschauen (abhängig von der verwendeten Hardware/Distribution)

cs: cb_alloc(bus 2): vendor 0x1045, device 0xc861
PCI: Enabling device 02:00.0 (0000 -> 0002)
PCI: Setting latency timer of device 02:00.0 to 64
usb-ohci.c: USB OHCI at membase 0xc90e7000, IRQ 11
usb-ohci.c: usb-02:00.0, PCI device 1045:c861
usb.c: new USB bus registered, assigned bus number 2
hub.c: USB hub found
hub.c: 2 ports detected hub.c: new USB device 02:00.0-1, assigned address 2
usb.c: USB device 2 (vend/prod 0xaf0/0x5000) is not claimed by any active driver

Die letzte Zeile sagt uns, die für die 3G Karte relevanten Informationen und sollte notiert werden ( -> vend/prod 0xaf0/0x5000 )

Falls ein 2.6er Kernel verwendet wird, sieht man die benötigten Informationen durch

# cat /proc/bus/usb/devices

Falls alles funktioniert sollte man unter anderem die Zeilen

P: Vendor=0af0 ProdID=5000 Rev= 0.00
S: Manufacturer=Vodafone

Wie oben, sind auch hier die Informationen über Vendor und ProdID wichtig, diese bitte notieren

3. Damit die Karte nach dem Einlegen erkannt wird, muss noch das richtige Modul beim booten geladen werden. Die erreicht man durch folgende Schritte.

Für Kernel 2.4

In die Datei /etc/module.conf.local die Zeilen

options usbserial vendor=0xaf0 product=0x5000
post-install usbcore modprobe usbserial

eintragen.

Für Kernel 2.6

In die Datei /etc/modprobe.conf.local die Zeile

options usbserial vendor=0xaf0 product=0x5000

eintragen.


4. Falls alles funktioniert hat, sollte man nach einen Reboot und dem Einstecken der Karte, folgende Zeilen in den Systemlogs sehen

# tail /var/log/messages

usbserial.c: Generic converter detected
usbserial.c: Generic converter now attached to ttyUSB0 (or usb/tts/0 for devfs)
usbserial.c: Generic converter detected
usbserial.c: Generic converter now attached to ttyUSB1 (or usb/tts/1 for devfs)
usbserial.c: Generic converter detected
usbserial.c: Generic converter now attached to ttyUSB2 (or usb/tts/2 for devfs)

Wie man an den letzten 6 Zeilen erkennen kann, wurden der Karte die Ports usb/tts/0, usb/tts/1 und usb/tts/2 zugeordnet

Anmerkung:
usb/tts/0 ist NUR für die Datenkommunikation zuständig (GPRS / UMTS)
usb/tts/1 wird NICHT genutzt
usb/tts/2 ist NUR für GSM zuständig (z.B. SMS)

Beitrag geändert von: major_tom, am: 21/03/2007 15:43[size=3][/size]

Beitrag geändert von: major_tom, am: 21/03/2007 15:44
 
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